Proteinmarker k├Ânnen invasiven Brustkrebs vorhersagen

Forscher haben Proteinmarker identifiziert, die vorhersagen könnten, ob ein Patient mit einer frühen nicht-invasiven Form von Brustkrebs wahrscheinlich später invasiven Krebs entwickeln wird. Etwa 12 bis 15 Prozent der Frauen mit der Erkrankung Ductal Carcinoma in situ (DCIS) erkranken innerhalb der nächsten zehn Jahre an invasivem Krebs. Derzeit gibt es jedoch keine verlässliche Methode, um jene Frauen zu identifizieren, die am ehesten zu Tumoren in der Zukunft neigen. Als Ergebnis wird allen Patienten eine ähnliche Behandlung angeboten, unabhängig von ihrem Risiko. Forscher an der Universität von Kalifornien San Francisco haben jetzt bestimmte fehlerhafte Moleküle, bekannt als Biomarker, gefunden, die mit Zellen in DCIS verbunden sind, die eher invasive Tumoren bilden. Die Moleküle sind normalerweise daran beteiligt, den Zelltod auszulösen, aber wenn sie fehlerhaft sind, können die Zellen überleben und weiter kanzerös werden. Dr. Thea Tlsty, Leiterin der Studie, kommentierte die Studie, die in der Fachzeitschrift Cancer Cell veröffentlicht wurde: "Die Identifizierung von Biomarkern, die eine zukünftige Tumorentwicklung vorhersagen, würde es uns ermöglichen, das individuelle Risiko einer Frau für nachfolgende invasive Tumoren zu stratifizieren und Über- und Untererkrankungen zu vermeiden. Behandlung." Der Wissenschaftler fügte hinzu, dass die Biomarker "weit im Voraus für die Entwicklung von invasiven Erkrankungen und klinische Möglichkeiten für eine geeignete aggressive Intervention" entdeckt werden könnten. Dr. Kat Arney, Senior Scientific Information Officer von Cancer Research UK, kommentierte: "Im Moment gibt es keine Möglichkeit zu sagen, welche Frauen mit DCIS invasiven Brustkrebs entwickeln werden." Obwohl es sich noch in einem frühen Stadium befindet, könnte dies Forschung sein Ärzten in der Zukunft helfen, zu entscheiden, welche Behandlung eine Frau mit DCIS benötigt, um den Zustand effektiv zu behandeln und dabei so wenig Nebenwirkungen wie möglich zu verursachen. "

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