Personalisierte Diäten könnten Krebspatienten helfen

Amerikanische Forscher haben eine Entdeckung gemacht, die dazu führen könnte, die Übelkeit während einer Chemotherapie zu minimieren.

Forscher der Universität von Alberta untersuchten ein Phänomen namens "chemosensorische Dysfunktion" - Anomalien in Geschmack und Geruch? bei Patienten mit fortgeschrittenem Krebs.

Fast alle der 66 befragten Patienten hatten Probleme wie ein erhöhtes Geruchsbewusstsein und einen schlechten Geschmack im Mund.

Weitere Analysen zeigten, dass die genaue Art des Problems für den Einzelnen einzigartig erschien. Die Forscher schlugen daher vor, dass individuelle Diätpläne, die auf jeden einzelnen Patienten zugeschnitten sind, helfen könnten, Geschmacksverzerrungen zu begrenzen und den Appetit zu verbessern.

Die Forscher behaupten, dass solche Diäten den Patienten helfen könnten, normalere Essgewohnheiten beizubehalten, ihre Lebensqualität zu verbessern und möglicherweise die Genesungszeiten zu verbessern.

Dr. Wendy Wismer kommentierte: "Wir argumentieren, dass veränderte chemosensorische Wahrnehmung für das Individuum einzigartig ist.

"Genau wie Menschen für ihre Sehkraft einzigartige Korrekturgläser benötigen, brauchen Patienten einzigartige Lösungen für chemosensorische Verzerrungen."

Dieser Bericht wurde in der Februar-Ausgabe des Journal of Pain and Symptom Management veröffentlicht.

Schau das Video: Dale Bredesen - Die Alzheimer Revolution - Untertitel

Lassen Sie Ihren Kommentar